Der Begriff Prävention stammt aus dem Lateinischen (praevenire = zuvorkommen) und bedeutet heute im allgemeinen Sprachgebrauch, negativen Verhaltensweisen und Zuständen zuvorzukommen oder vorzubeugen.

In Anlehnung an das Institute of Medicine (1994) versteht VIVID jede Intervention bzw. Maßnahme die vor der vollen Entwicklung einer Krankheit einsetzt, als Prävention. Ziel der Prävention ist es somit, einer Erkrankung vorzubeugen.

Wir unterscheiden zwischen drei Arten von präventiven Maßnahmen:

Universelle präventive Intervention:
Dies sind Maßnahmen für die Allgemeinbevölkerung oder Bevölkerungsteile, unabhängig vom jeweiligen Erkrankungsrisiko. Beispiel: Schulprogramme zur Förderung der Lebenskompetenz

Selektive präventive Intervention:
Sie zielen auf Individuen ab, die ein erhöhtes Risiko aufweisen, Substanzen zu missbrauchen bzw. abhängig zu werden.
Beispiel: Kinder in alkoholbelasteten Familien.

Indizierte präventive Intervention:
Maßnahmen für Personen oder Gruppen die Anzeichen einer Erkrankung (Sucht) aufweisen, jedoch ohne Erfüllung der vollständigen Diagnosekriterien (Personen mit manifestem Risikoverhalten).  
Beispiel: junge Erwachsene, die am Wochenende wiederholt exzessiv Alkohol trinken.

Quelle: http://www.emcdda.europa.eu/html.cfm/index1578EN.html

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