VIVID aktuell

Volksbegehren für rauchfreie Gastronomie

Das von Wiener Ärztekammer und Österreichischer Krebshilfe eingebrachte Volksbegehren für rauchfreie Gastronomie startete. Unterzeichnen kann man in jeder Gemeindebehörde und mit Bürgerkarte oder Handy-Signatur. Das Volksbegehren fordert die bereits 2015 beschlossene Einführung des Rauchverbots in Innenräumen der Gastronomie. Nähere Informationen: www.dontsmoke.at

Glas Rotwein: Nützt dem Wohlbefinden, aber nicht der (Herz)Gesundheit

©chiyacat_FotoliaSchützt das Achterl Rotwein am Abend tatsächlich gegen Herzerkrankungen? Ist moderater Konsum von Alkohol "gesund"? Dieser Frage geht eine Metaanalyse auf den Grund, die dafür 45 Studien unter die Lupe nahm. Fazit: Moderater Alkoholkonsum hat keinen Nutzen für die Gesundheit des Herzens. Geringe Mengen Alkohol können zwar im Sinn der Lebensqualität gut tun. Man sollte sich davon jedoch keinen Gesundheitseffekt erwarten.


Jugendliche greifen seltener zu Opiaten

Jugendliche rauchen weniger und greifen seltener zu Opiaten © PixabayDer aktuelle Bericht zur Drogensituation (ÖBIG-Bericht) liegt vor, der Standard berichtete. Die Anzahl der Raucherinnen und Raucher liegt weiter über dem europäischen Durchschnitt. Erfreulich ist, dass junge Menschen seltener zur Zigarette aber auch zu Opiaten greifen.

Zehn Jahre rauchfreie Gastronomie

Ausdämpfen © VIVIDSeit Juli 2007 hat England ein absolutes Rauchverbot am Arbeitsplatz (und damit in der Gastronomie). Seither sank der Anteil der rauchenden Erwachsenen von 21 Prozent auf 15,5 Prozent. Bericht: Smokefree: the first 10 years (PDF) 

Steirer wollen Rauchverbot

Mehrheit will Rauchverbot © iStockZwei Drittel der Steirerinnen und Steirer wollen, dass der Staat ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie umsetzt. Das ergab eine repräsentative Befragung von VIVID - Fachstelle für Suchtprävention. 71 Prozent meinen, Österreich solle dringend beim Nichtraucherschutz aufholen, und 74 Prozent ziehen Nichtraucherlokale vor, wenn sie die Wahl haben. Die Kleine Zeitung berichtete.


Sucht-Broschüren in leichter Sprache

Broschüren in Leichter Sprache helfen, Fragen zu beantworten © JL GutierrezDie deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat zwei neue Broschüren herausgebracht: "Rauchen ist riskant" (PDF) und "Kiffen ist riskant" (PDF). Das besondere an ihnen ist, dass sie in leichter Sprache verfasst sind. Sie sind also auch für Menschen geeignet, die nicht gut lesen können oder eine andere Muttersprache haben. Auch die Broschüre "Alkohol ist gefährlich" (PDF) ist in leichter Sprache verfasst.

Studie: Wenig Alkohol kann kreativ machen

Wenig Alkohol kann kreativ machen © iStock_Studio Three Dots.jpg Grazer Psychologen haben in einer Studie (PDF) herausgefunden, warum Alkohol besonders bei Schriftstellern derartig beliebt sein dürfte: Wenig Alkohol kann offensichtlich die Fähigkeit Wortassoziationen zu bilden, verbessern. Die ForscherInnen vermuten, dass Alkohol durch das Lockern der kognitiven Kontrolle diese Form der Kreativität fördert, wie der Standard berichtete.

Kaufsüchtige lassen sich selten behandeln

Einkaufen kann süchtig machen © iStockEine aktuelle Studie (PDF) der Arbeiterkammer (AK) zum Thema Kaufsucht sorgt für Diskussionsstoff. Elf Prozent alle ÖsterreicherInnen sind demnach kaufsüchtig, jüngere Menschen und Frauen sind stärker gefährdet. Hilfe suchen jedoch die wenigsten auf. Die Kleine Zeitung und Krone Hit Radio berichtete, VIVID gab im Radio seine Einschätzung zur Thematik.

Ein Tag mit VIVID

VIVID im Austausch © Marija KanizajIn einem Bericht (PDF) im aktuellen "Zwei und Mehr Magazin" kann man dem Team von VIVID einen Tag lang über die Schultern schauen und erlebt die abwechslungsreiche Arbeit der Fachstelle für Suchtprävention. Mit Information, kostenlosen Fortbildungen, Beratung und Hilfe versucht VIVID Menschen für ein suchtfreies Leben zu stärken.

Aktuelle VIVID Information zum Thema Alkohol

VIVID Information © iStock Dirk RietschelUnter dem Titel "Maß ... voll?! Auf dem Weg zu einer verantwortungsvollen Alkoholkultur" beschäftigt sich die aktuelle VIVID Information mit einem Thema, das vor allem durch die erste Österreichische Dialogwoche Alkohol in aller Munde ist. In gewohnter Weise bieten Fachartikel und ausführliche Interviews einen fundierten Überblick über verschiedene Aspekte des beliebten Genuss- und Suchtmittels Alkohol.

Studie: Mehr SchülerInnen abstinent

Immer mehr SchülerInnen leben abstinent © pixabayAuch wenn österreichische SchülerInnen, was Alkohol und Tabak betrifft, europaweit im Spitzenfeld liegen: Die Zahl jener, die auf Zigaretten und Alkohol verzichten, ist im Steigen begriffen. Dies ist ein Ergebnis der ESPAD (European School Survey Project on Alcohol and other Drugs) Studie 2015, an der auch 15- bis 16-jährige österreichische SchülerInnen teilnahmen. Die Studie finden Sie im Wissensbereich.

Glücksspiel: Hilfe für Angehörige

Das Frauenservice bietet Angehörigen Hilfe © FrauenserviceDas Frauenservice Graz bietet Angehörigen von glücksspielsüchtigen Menschen unter dem Titel "Trotzdem gesund" ein Entlastungsprogramm an. In einem Zeitraum von drei Monaten werden nicht nur hilfreiche Tipps, Infos und Strategien für einen neuen Umgang mit den Betroffenen vermittelt. Es bleibt auch Zeit für den Erfahrungsaustausch. Das kostenlose Programm (PDF) startet am 11. Oktober 2016.

Rauchfrei werden

Hilfe beim Aufhören © Fotolia„Ich höre auf zu rauchen“, nehmen sich viele Menschen vor. Aber nicht jeder schafft das alleine. In der Steiermark gibt es daher viel Unterstützung: Neben telefonischer Beratung am österreichweiten Rauchfrei Telefon (T 0800 / 810 013) werden Gruppenseminare "Rauchfrei in 6 Wochen" (STGKK, raucherhelpline@stgkk.at) angeboten. Lesen Sie mehr über das Thema Tabakentwöhnung.

Reden wir darüber!

Im Gespräch bleiben ist besonders wichtig © Habur iStockMiteinander im Gespräch zu bleiben ist die Grundlage einer guten Eltern-Kind-Beziehung. Einfacher gesagt als getan, wenn’s um heikle Themen wie Alkohol oder Rauchen geht! Wie kann es trotzdem gelingen? Für ein erfolgreiches Gespräch sollten Eltern richtig zuhören, die entscheidenden Dinge über sich selbst sagen und die richtigen Fragen stellen. Wie das funktioniert erklärt unser Eltern-Infoblatt „Reden wir darüber!“ (PDF).


Österreichweite Strategie zur Suchtprävention

Die neue Österreichische Suchtpräventionsstrategie © GesundheitsministeriumDie Gesundheitsministerin präsentierte die erste Österreichische Suchtpräventionsstrategie (PDF). Das Papier definiert Ziele und einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen. Grundlage für die Leitlinien ist eine umfangreiche Delphi-Studie. Mit den Empfehlungen wird auch der Grundsatz "Sucht ist eine Erkrankung" vermittelt. Der Standard berichteten über die neue Strategie.

Alkoholwerbung wirkt bei Jugendlichen

Alkoholwerbung zeigt Wirkung © Chiyacat FotoliaWerbung für Alkohol darf sich in der EU eigentlich nicht an Jugendliche richten. Das funktioniert freilich nicht immer und so stellt sich die Frage: Was bewirkt diese Werbung bei jungen Menschen? Eine deutsche Studie hat dies untersucht. Jugendliche, die viele Alkoholwerbungen gesehen hatten, neigten eher zum Rauschtrinken. Lesen Sie einen ausführlichen Bericht auf drugcom.

Bei Kindern dominiert Fernsehen die Mediennutzung

Fernsehen dominiert bei Kindern, die Bedeutung des Internets wächst aber  © Kzenon FotoliaTrotz der wachsenden Bedeutung des Internets ist das Fernsehen für Kinder das wichtigste Medium. Dies ist eine Erkenntnis aus der KIM-Studie 2014 zum Medienumgang der 6- bis 13-Jährigen in Deutschland. 61 Prozent wählen das Fernsehen als Medium, auf das sie am wenigsten verzichten können. Nur ein Viertel der Kinder entscheidet sich für Computer und Internet. Die Studie finden Sie auf unserer Website.

Alkoholgesetze haben präventive Wirkung

Alkoholgesetze zeigen Wirkung © Alejandro RiveraSpannendes Ergebnis einer Studie der Uni Zürich: Alkoholgesetze wirken bei jungen Männern, die besonders alkoholgefährdet sind, präventiv. Anders gesagt: Je mehr gesetzliche Maßnahmen zur Alkoholprävention es gibt, desto weniger junge Menschen trinken übermäßig. Dies gilt allerdings nicht für Konsumentinnen und Konsumenten mit einer Tendenz zu risikoreichem Verhalten: Bericht im Standard.

Über Medien reden!

Über Medien reden © VIVIDInternet, Smartphone & Co sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Der Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen ist für Eltern eine Herausforderung. Ein guter Umgang mit Medien sollte erlernt werden. Mit der Elternbroschüre „Über Medien reden!“ will VIVID dabei helfen. Neben zehn Tipps gibt es Infos zu wichtigen Themen. Die Broschüre gibt's beim Infomaterial, als Download oder als Online-Version.



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