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Sichtbarkeit von E-Zigaretten erhöht ihre Akzeptanz

Je sichtbarer E-Zigaretten im öffentlichen Raum sind, desto akzeptierter sind sie. Die Präsenz von E-Zigaretten verändert also die soziale Norm. Das ergab eine US-amerikanische Studie an über 24.000 nichtrauchenden Jugendlichen (6. bis 12. Schulstufe). Im Mittelpunkt der Untersuchung standen zwei Fragen: Sind Jugendliche im öffentlichen Raum dem Passivrauch von Tabakzigaretten und / oder von E-Zigaretten ausgesetzt? Wenn ja, beeinflusst dies ihr Verhalten und ihre Einstellungen zum Konsum?

Von allen Befragten hatte knapp die Hälfte (46,6 Prozent) in den letzten 30 Tagen Passivrauch von Tabakzigaretten ausgesetzt erlebt. Knapp jede*r Fünfte (18,3 Prozent) war Passiv-Aerosol von E-Zigaretten ausgesetzt gewesen. Wer den Konsum von E-Zigaretten im öffentlichen Raum registriert hatte, hatte eine signifikant größere Wahrscheinlichkeit, den E-Zigaretten-Konsum in der eigenen Altersgruppe zu überschätzen. Er oder sie war auch eher bereit, selbst E-Zigaretten und Tabakzigaretten zu probieren und schätzte die Gefährlichkeit von E-Zigaretten geringer ein. ´

Sowohl die Exposition von E-Zigaretten-Aerosolen als auch die Einschätzung von Harmlosigkeit und die Bereitschaft zum Probierkonsum traten deutlich öfter auf, wenn Nichtraucherschutz-Gesetze Ausnahmen für E-Zigaretten vorsahen.

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