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Alkohol in der Schwangerschaft

Durch Alkoholkonsum während der Schwangerschaft kann das Kind schon im Bauch zahlreiche Schädigungen erleiden und es besteht das Risiko einer dauerhaften Behinderung. Bisher konnte wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt werden, welche Mengen an Alkohol in der Schwangerschaft als unbedenklich gelten. Zum Schutz des ungeborenen Kindes sollte daher während der Schwangerschaft völlig auf Alkohol verzichtet werden.

Der Alkohol gelangt über die Nabelschnur direkt in den Blutkreislauf des Kindes. Das Kind trinkt immer mit. Das ungeborene Kind kann den Alkohol nicht wie ein erwachsener Mensch abbauen. Es bleibt somit der schädigenden Wirkung länger ausgesetzt. Dadurch können Verformungen im Gesicht, ein Herzfehler oder Störungen in der geistigen Entwicklung hervorgerufen werden.

Geschätzt wird, dass von 1.000 Neugeborenen 10 betroffen sind. In Österreich wären dies im Jahr 2015 ungefähr 843 Neugeborene, die mit einer alkoholbedingten Schädigung zur Welt kamen. Die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft betreffen alle Gesellschaftsschichten und sind nicht auf Frauen mit einer Alkoholabhängigkeit beschränkt.

Schwangere Frauen tragen die Verantwortung nicht alleine. Die Partner, andere Familienmitglieder,  Freunde, Bekannte und Kollegen können sie dabei unterstützen, keinen Alkohol zu trinken. Indem sie selbst auf Alkohol verzichten und die schwangere Frau auch nicht nötigen ausnahmsweise mitzutrinken.

Schwangere Frauen, mit einem Alkoholproblem sollten nicht zögern, sich Unterstützung bei einer Ärztin/einem Arzt oder einer Beratungsstelle zu holen. Diese Fachleute unterliegen einer Schweigepflicht und können sie hilfreich unterstützen und begleiten.

Ausführlichere Informationen zum Thema Alkohol und Schwangerschaft finden sie hier.

Quelle: Broschüre „Alkohol und Schwangerschaft“ ARGE Suchtvorbeugung