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Alkohol im Straßenverkehr

Punktnüchternheit bedeutet, in bestimmten Situationen auf Alkoholkonsum vollständig zu verzichten. Eine solche Situation, in der Punktnüchternheit gefordert ist, ist der Straßenverkehr. Hier gilt das Motto: „Wer fährt, trinkt keinen Alkohol. Wer Alkohol trinkt, fährt nicht“. Egal ob mit dem Auto oder Fahrrad. Wer alkoholisiert unterwegs ist gefährdet sich selbst und andere.

Ab 0,5 Promille reagiert man langsamer, schätzt Geschwindigkeiten falsch ein und ist risikobereiter. Die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu werden, ist dann doppelt so hoch wie im nüchternen Zustand. Bei 0,8 Promille steigt sie sogar auf das Fünffache.

Auch wenn bereits ein hohes Problembewusstsein in der österreichischen Bevölkerung besteht, zu einer Verhaltensänderung hat es noch nicht bei allen VerkehrsteilnehmerInnen geführt.

Im Jahr 2015 wurden in Österreich 26.327 Anzeigen wegen Alkohol am Steuer erstattet. 14.207 Personen wurde der Führerschein wegen Alkohol am Steuer vorläufig abgenommen. Die Zahl der Alkoholunfälle betrug 2.226. Die Zahl der dabei Verletzten 2.834. Alkoholisierung war bei 3,4% der tödlichen Verkehrsunfälle die vermutliche Hauptunfallursache. Mit 27 Todesopfern bei Alkoholunfällen - gegenüber 32 im Jahr davor - wurde das bislang geringste Ergebnis erzielt. Aber jedes Opfer ist eines zu viel.

Tipp: Entscheiden Sie sich vorher, ob sie auf Alkohol verzichten oder das Auto oder Fahrrad stehen lassen. Informieren Sie sich über die Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause zu kommen. Nehmen Sie sich ein Taxi, bilden Sie eine Fahrgemeinschaft oder übernachten Sie bei Freunden. Gastgebende und Beifahrende sollten nicht wegsehen.

Quelle: BMI, Statistik Austria 2015, KFV