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Glücksspiel

In Österreich lagen bisher kaum empirische Erkenntnisse über die Glücksspielteilnahme und -probleme der Bevölkerung vor. Im Jahr 2011 wurde eine Studie der Österreichischen ARGE Suchtvorbeugung (Kalke et al.) durchgeführt, die zu folgenden Ergebnissen kam:

0,4 Prozent der Befragten weisen ein problematisches und 0,7 Prozent ein pathologisches Spielverhalten auf. Das sind insgesamt etwa 64.000 Personen in Österreich, also 1,1 Prozent der erwachsenen Bevölkerung (im Alter von 14 bis 65 Jahren).

Das größte Gefährdungspotential der in Österreich angebotenen Glücksspiele besitzen die Glücksspielautomaten. Die Prävalenz problematischen und pathologischen Spielens ist bezüglich dieser Spielart mit Abstand am höchsten. Es folgen die Sportwetten und – schon mit deutlichem Abstand – die klassischen Casinospiele. Das niedrigste Gefährdungspotential weisen laut Untersuchung Lotteriespiele auf.

Von überdurchschnittlich hohen Problemprävalenzen sind 18- bis 35-jährige Personen mit Pflichtschulabschluss, Arbeitslose, gering Verdienende und SpielerInnen mit häufiger Spielteilnahme bei gleichzeitig hohem Geldeinsatz betroffen. Zudem weisen Personen mit Migrationshintergrund sowie Befragte, in deren Familien aktuell glücksspielbezogene Probleme bestehen, ein erhöhtes Risiko auf, selbst Spielprobleme zu entwickeln.

Glücksspiel TeilnehmerInnenbereich