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Studien und Grundlagen

Hier finden Sie die jeweils aktuellsten internationalen Berichte, Studien und Grundlagenpapiere zu den Themen Drogen, Sucht und Suchtprävention, mit Fokus auf Österreich und die Steiermark, zum Downloaden.

ÖBIG-Bericht

Bericht zur Drogensituation in Österreich

Der „Bericht zur Drogensituation in Österreich“ wird jährlich im Auftrag der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht und des für das Gesundheitswesen zuständigen Bundesministeriums erstellt und befasst sich mit illegalen Drogen.

Er bietet einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bezüglich politischer und rechtlicher Rahmenbedingungen, die epidemiologische Situation und Maßnahmen der Nachfragereduktion im Berichtszeitraum 2015/16.

ÖBIG Bericht 2016 (PDF)

EBDD-Bericht

Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD)

Europäische Drogenbericht 2015 - Trends und Entwicklungen

Der Bericht 2015 der europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht bietet:

  • Übersicht über die Drogenproblematik in Europa
  • Fakten, Zahlen und Analysen zur Drogensituation in Europa und in den einzelnen Ländern
  • Neueste Tendenzen und Entwicklungen

EBDD Bericht 2015 (PDF)

HBSC-Survey

HBSC-Survey 2014

Der HBSC-Survey (Health Behaviour in School-aged Children) ist eine regelmäßig wiederholte Studie der WHO. Die erste Erhebung fand im Schuljahr 1983/84 statt, die aktuellste Erhebung wurde im Sommersemester des Schuljahres 2013/14 durchgeführt. Rund 40 Länder (alle Mitgliedstaaten der EU sowie viele der OECD) beteiligen sich an der Studie

Die Besonderheit der HBSC-Studie besteht darin, dass sie sowohl in Bezug auf die Darstellung der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen (Outcomes) als auch in Bezug auf die Erfassung von Einflussfaktoren auf die Gesundheit ein breites Spektrum an Dimensionen einschließt. So werden Indikatoren für die positive Gesundheit und die Lebensqualität ebenso erfragt wie subjektive Beschwerden psychischer und physischer Art, Übergewicht und chronische Krankheiten, günstige Verhaltensweisen im Bereich Ernährung und Bewegung ebenso wie Risikoverhaltensweisen (TV/PC-Konsum, Suchtmittelkonsum).

HBSC-Survey 2014 (PDF)

 

 

Österreichische SchülerInnen leben gesünder

Die alle vier Jahre durchgeführte HBSC-Studie (Health Behaviour in School-aged Children) der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Aufschluss über die Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Schülerinnen und Schülern zwischen elf und 17 Jahren gibt, zeigt für 2014 in Österreich positive Tendenzen: Die befragten Kinder und Jugendlichen haben weniger geraucht, seltener Alkohol getrunken und mehr Obst gegessen. Demnach sehen sich rund 16 Prozent der Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen als tägliche oder gelegentliche RaucherInnen (2010 waren es noch 25,4 Prozent). 53 Prozent der 17-jährigen Burschen und 33 Prozent der gleichaltrigen Mädchen trinken zumindest wöchentlich Alkohol (2010: 60,8 Prozent der Burschen und 50,1 Prozent der Mädchen).

ESPAD-Studie Österreich 2015

ESPAD-Studie Österreich 2015

Die ESPAD-Erhebung (European School Survey Project on Alcohol and other Drugs) ist die weltweit größte SchülerInnenbefragung zum Konsum von und zu Einstellungen zu legalen sowie illegalen psychoaktiven Substanzen in mehr als 40 europäischen Ländern.

Ziel der Studie ist es wiederholt vergleichbare Daten zu den Themen Alkohol, Tabak, Cannabis und anderen psychoaktiven Substanzen, sowie erstmals zum Glücksspiel-, Computer- und Internetgebrauch in möglichst vielen europäischen Staaten zu sammeln.

Diese Erhebung wurde in Österreich im Jahr 2015 zum insgesamt dritten Mal (nach 2003 und 2007) und erstmals mittels Online-Fragebogen durchgeführt. Die Stichprobe umfasst 8.045 Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Schulstufe (aus allen Schultypen mit Ausnahme des Sonderschulwesens).

ESPAD-Studie Österreich 2015 (PDF)

Österreichweite Repräsentativerhebung zu Substanzgebrauch 2015

Österreichweite Repräsentativerhebung zu Substanzgebrauch 2015

Der Missbrauch von Tabak, Alkohol, Medikamenten und illegalen Drogen stellt ein gesundheitspolitisches Problem ersten Ranges dar, dem international und in der EU ein ständig steigender Stellenwert zugewiesen wird.

Diese zum dritten Mal in Österreich durchgeführte repräsentative Studie bietet statistische Informationen zu Konsum von und zu Einstellungen zu legalen, als auch zu illegalen Suchtmitteln. Zielgruppe dieser Erhebung ist die österreichische Wohnbevölkerung ab 15 Jahren.

Österreichweite Repräsentativerhebung zu Substanzgebrauch 2015 (PDF)

Suchtmittelstudie Steiermark

Suchtmittelstudie Steiermark - Bevölkerungsbefragung 2007

Das Institut für empirische Sozialforschung (IFES) führte im Auftrag des Gesundheitsressorts bzw. der Sanitätsdirektion und der Drogenkoordination des Landes Steiermark eine repräsentative Bevölkerungsbefragung in der Steiermark durch. Die Erhebung erfolgte im Jänner/Februar 2007 bei einer Stichprobe von 1000 Personen zwischen 14 und 60 Jahren.

Die Themenschwerpunkte dieser Grundlagenstudie waren:

  • Assoziationen zu Suchtmitteln
  • Informiertheit über Suchtmittel und Drogen
  • Bedarf an weiteren Informationen und präferierte Informationsträger
  • Einschätzung der Versorgungsdichte in Bezug auf Beratungsstellen
  • Bedarf an Einrichtungen und Serviceleistungen
  • Einschätzung der Suchtverbreitung, persönliche Kontakte zu Süchtigen
  • Einstellung zu Suchtmitteln und Drogen sowie angenommene Gefährlichkeit
  • Beurteilung der Drogensituation in der Steiermark und in der eigenen Region
  • Akzeptanz von drogenpolitischen Maßnahmen und geplanten Projekten
  • Erhebung von Kriterien für eine "erfolgreiche" Drogenpolitik
  • Eigene Drogenerfahrungen

Suchtmittelstudie Steiermark 2007 (PDF)

Monitoring Graz

Die Drogensituation unter Grazer Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziel dieser im Jahr 2002 durchgeführten Studie war die Erhebung valider Daten zu Bekanntheit, Einstellungen und zum individuellen Konsum von illegalen und legalen Drogen unter Grazer Jugendlichen zwischen 12 und 25 Jahren.

Monitoring Graz (PDF)

Delphi-Studie

Delphi-Studie

Die Studie spiegelt den in einem systematischen Verfahren mittels Delphi-Methode entwickelten fachlichen Konsens über die Ziele und Methoden wieder, mit denen der Suchtproblematik in allen relevanten Handlungsfeldern begegnet werden soll. Rund 100 Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung aller relevanten Bereiche – Suchtprävention, Suchthilfe und Sicherheit – haben daran teilgenommen. Das Ergebnis des Konsensfindungsprozesses soll als Grundlage für die Ausformulierung einer künftigen Österreichischen Suchtpräventionsstrategie dienen.

Delphi-Studie (PDF)

Oberösterreichische Kinder-Medien-Studie 2016

Oberösterreichische Kinder-Medien-Studie 2016

2016 wurde von der Education Group die 5. OÖ Kinder-Medien-Studie veröffentlicht. In dieser Untersuchung wird das Medienverhalten der 3- bis 10-Jährigen abgefragt. Was Kinder über Medien wie Fernseher, Handy oder Internet sagen und wie lange sie pro Tag am Computer spielen, wird in der Kinder-Medien-Studie abgefragt.  Insgesamt wurden 503 Kinder aus OÖ im Alter von 6 bis 10 Jahren (face-to-face Interviews),  300 Eltern aus OÖ, die Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren haben (face-to-face Interviews) und 200 PädagogInnen von OÖ Kindergärten und Volksschulen (telefonische CATI-Interviews) befragt. Die Studie wurde vom Market Institut im Auftrag der Education Group durchgeführt.

Zusammenfassung der Oberösterreichischen Kinder-Medien-Studie 2016 (PDF)

KIM-Studie zur Mediennutzung von Kindern in Deutschland 2016

KIM-Studie 2016

Die Studienreihe KIM (Kinder + Medien, Computer + Internet) dokumentiert seit 1999 das Medienverhalten deutscher Kinder zwischen sechs und 13 Jahren. Erstellt wird die Studie vom Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest, Ziel des Langzeitprojekts ist es, die sich im permanenten Wandel befindlichen Rahmenbedingungen des Medienangebots und die damit verbundenen Veränderungen adäquat abzubilden. Im Rahmen der KIM-Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder mündlich-persönlich sowie deren Mütter schriftlich befragt.

KIM-Studie 2016 (PDF)

Bei Kindern dominiert Fernsehen die Mediennutzung

Auch für Kinder wird das Smartphone immer wichtiger © FotoliaInteressante Ergebnisse brachte die KIM-Studie 2014 zum Medienverhalten der 6- bis 13-Jährigen in Deutschland. Insgesamt 63 Prozent der Kinder nutzen zumindest selten das Internet, dieser Anteil hat sich seit der KIM-Studie 2012 nur marginal um einen Prozentpunkt erhöht. Angestiegen ist aber die Häufigkeit der Nutzung: Zählen Kinder zu den Nutzern des Internets, dann surfen 40 Prozent jeden oder fast jeden Tag im Netz (2012: 36 %, 2010: 26 %), 44 Prozent sind ein- oder mehrmals pro Woche online und 16 Prozent zählen zu eher sporadischen Nutzern (weniger als einmal pro Woche). Während Mädchen und Jungen bei der täglichen Nutzung so gut wie keine Unterschiede aufweisen, sind die Jüngeren zu einem deutlich geringeren Anteil vertreten (6-7 Jahre: 15 %, 8-9 Jahre: 18 %, 10-11 Jahre: 38 %, 12-13 Jahre: 60 %).

Hinsichtlich der Zugangsgeräte liegen Computer und Laptop bei Kindern weiterhin mit Ab-stand an erster Stelle, neun von zehn Internetnutzern zwischen sechs und 13 Jahren nutzen das Internet regelmäßig über PC oder Laptop. Nur ein Drittel der Kinder, die zumindest selten das Internet nutzen, gehen regelmäßig mit ihrem Handy/Smartphone online. Auf Platz drei liegen Spielkonsolen (11 %), der Zugang über Tablet-PCs ist nur für eine Minderheit der Internetnutzer (5 %) relevant.

Trotz der wachsenden Bedeutung des Internets ist das Fernsehen für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren das wichtigste Medium. 61 Prozent wählen das Fernsehen als das Medium, auf das sie am wenigsten verzichten können. Nur ein Viertel der Kinder entscheidet sich für Computer und Internet. Und auch bei der täglichen Nutzung ist das Fernsehen Spitzenreiter: 79 Prozent der Kinder schauen täglich fern, das Internet nutzt nur jeder Vierte jeden oder fast jeden Tag.

Österreichische Suchtpräventionsstrategie

Österreichische Suchtpräventionstrategie

Das im Jänner 2016 im Ministerrat beschlossene Papier definiert Ziele und einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen im Bereich der Suchtprävention. Die Zielsetzung ist klar: Negative Auswirkungen im Zusammenhang mit dem Gebrauch von legalen und illegalen Suchtmitteln und süchtig machenden Verhaltensweisen sollen für Einzelne und für die Gesellschaft so gering wie möglich gehalten werden.

Österreichische Suchtpräventionsstrategie (PDF)