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Jugendschutz Tabak

Der gesetzliche Jugendschutz drückt aus, in welchen Bereichen eine Gesellschaft Jugendliche für besonders schützenswert hält.

In allen österreichischen Bundesländern liegt der Jugendschutz vor Tabak derzeit bei 16 Jahren. Er setzt sich aus einem Konsumverbot und einem Abgabeverbot zusammen: Tabak darf also einerseits erst ab 16 Jahren konsumiert und andererseits erst an Ab-16-Jährige abgegeben werden. Unter „Abgabe“ werden gewerblicher Verkauf (etwa in der Trafik), privater Weiterverkauf sowie die gewerbliche, kostenlose Abgabe (etwa im Zuge einer Werbeaktion) verstanden.

Derzeit ist in Österreich eine Anhebung des Jugendschutzes zvorTabak auf 18 Jahre in Diskussion.

Hintergrund von Altersgrenzen sollte grundsätzlich das Gefährdungspotenzial sein. Dieses ist bei Tabak sehr hoch. 25 der 28 EU-Staaten setzen den Jugendschutz vor Tabak daher bei 18 Jahren an. Auch völkerrechtliche Verträge, die Österreich ratifiziert hat, legen für die legale Abgabe von Tabakprodukten eine Altersgrenze von 18 Jahren fest.

VIVID – Fachstelle für Suchtprävention tritt für eine Anhebung des Jugendschutzes zu Tabak auf 18 Jahre ein. Dabei muss weiterhin ein Konsumverbot mit einem Abgabeverbot kombiniert sein. Das Abgabeverbot muss aus suchtpräventiver Sicht auch kontrolliert werden. Freiwillige Selbstkontrollen der Monopolverwaltung reichen dabei nicht.