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Entzugserscheinungen

Da der Körper Nikotin gewöhnt ist, kann es beim Aufhören vorübergehend zu Entzugserscheinungen kommen. Diese sind eine Reaktion des Körpers auf die fehlende Nikotinzufuhr und werden schwächer, wenn der Körper entgiftet ist. Die meisten ehemaligen RaucherInnen berichten, dass die Entzugssymptome zwei bis drei Wochen nach der letzten Zigarette weitgehend verschwunden sind. Treten Entzugssymptome auf, so können diese sehr verschieden sein und fallen je nach Person unterschiedlich stark aus.

Häufige Entzugserscheinungen:

  • Müdigkeit und Niedergeschlagenheit
    Tipp: Gerade in der Anfangszeit für ausreichend Schlaf sorgen.
  • Erhöhte Reizbarkeit und Frustration
    Tipp: Familie, Freundinnen und Freunde um Verständnis bitten. Entspannungsübungen und Sport in den Alltag einbauen.
  • Gier auf Essen
    Tipp: Viel trinken, Kaugummi kauen, geschnittenes Gemüse bereithalten.
    Mehr Strategien gegen Gier auf Essen
  • Verdauungsprobleme durch Stoffwechselumstellung
    Tipp: Ballaststoffreich ernähren und ausreichend trinken.
    Mehr Strategien gegen Verdauungsstörungen
  • Konzentrationsstörungen
    Tipp: Pausen einbauen, wichtige Dinge in Zeiten ohne Konzentrationsstörungen erledigen.
  • Starkes Rauchverlangen / Craving
    Tipp: Ablenkung, Vernichten von Rauchutensilien (z.B. Zigaretten, Aschenbecher, Feuerzeuge), Aufsuchen von rauchfreien Zonen, Tätigkeiten verrichten, die das Rauchen erschweren (z.B. Gartenarbeit, Duschen, Sauna)
    Mehr Strategien gegen starkes Rauchverlangen

Gegen körperliche Entzugserscheinungen gibt es hinreichend überprüfte, wirksame Arzneimittel, wie etwa den Nikotinkaugummi, die Nikotinlutschtablette oder das Nikotinpflaster. Nikotinpräparate stellen eine vorübergehende Unterstützung dar, die das Aufhören erleichtern. Mehr Informationen

Unterstützung beim Rauchfrei-Bleiben und bei Rückfällen erhält man beispielsweise beim Rauchertelefon.