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Die Aera © VIVID

 

 

 



 

 

 

 

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Zusatzstoffe

Nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern auch die dem Tabak darüber hinaus beigefügten Zusatzstoffe stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Bei der Zigarettenherstellung werden dem Rohtabak bis zu 600 weitere Substanzen beigefügt, um die Zigaretten für die Rauchenden genießbarer zu machen.

Weniger unangenehme Wirkungen

Manche Zusatzstoffe unterdrücken unangenehme Wirkungen, zu denen es beim Rauchen kommt. Der bittere, scharfe Geschmack des Rauchs wird überdeckt. Die atemwegreizende Wirkung wird verringert. Zudem färben Zusatzstoffe Asche und Rauch weiß, um das Rauchen optisch ansprechender zu gestalten. Andere Zusatzstoffe erhöhen die Aufnahme des Nikotins im Körper und beschleunigen die Anflutung im Gehirn. Beispiele für Zusatzstoffe sind Vanille, Zucker, Lakritz, Kakao, Menthol und Zellulose.

Zusatzstoffe machen das Rauchen attraktiver, indem sie das Suchtpotenzial erhöhen und die unangenehmen Nebenwirkungen verringern. Dadurch erleichtern sie den Rauch-Einstieg. Laut der EU-Tabakprodukt-Richtlinie müssen manche Zusatzstoffe gemeldet werden und sich einem Bewilligungsverfahren unterziehen. Im Zuge der Umsetzung der EU-Tabakprodukt-Richtlinie in Österreich diskutiert man die genauen Bedingungen für die Beimischung von Zusatzstoffen.

Naturlinien

In Mode gekommen sind sogenannte Natur-Marken von Tabakprodukten. Tabakfirmen bewerben dabei ihre Produkte mit Ausdrücken wie „ohne Zusatzstoffe“, „Naturtabak“ oder „ohne Aromastoffe“. Diese Begriffe sind rechtlich nicht geschützt und mit Vorsicht zu genießen. Denn erst ab einer bestimmten Mindestgrenze müssen Zusatzstoffe deklariert werden.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum: Zusatzstoffe in Tabakprodukten / EU-Projekt PITOC. 2012. http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/PITOC_Zusatzstoffe_in_Tabakprodukten.html.