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Rauchen bei Jugendlichen

Auskunft über das Rauchen von Schüler*innen gibt die Health Behaviour in School aged Children-study (HBSC). Sie wurde 1982 entwickelt und ist die größte europäische Kinder- und Jugendgesundheitsstudie und wird in enger Kooperation zwischen Staaten und dem Europabüro der WHO von einem multidisziplinären Netzwerk von Forscher*innen umgesetzt. Seit 1986 findet diese Befragung alle vier Jahre statt. Die letzte Erhebung war im Jahr 2018. 42 europäische Länder und Regionen, aber auch Israel und Kanada sind daran beteiligt.

Für Österreich ergabe die HBSC-Studie im Erhebungsjahr 2018: Von den 13- bis 17-jährigen Schüler*innen rauchen 4 Prozent täglich Zigaretten. Dies gilt für beide Geschlechter. Gelegentlich rauchen 5 Prozent der Burschen und 9 Prozent der Mädchen. Insgesamt gibt es in Bezug auf Zigaretten also 91 Prozent Nichtraucher und 87 Prozent  Nichtraucherinnen.

Viele probieren E-Zigarette und Wasserpfeife

Neben der Tabakzigarette probieren österreichische Schüler*innen andere Produkte, nämlich E-Zigarette und Wasserpfeife (Shisha). Der Probierkonsum ("jemals geraucht") der drei Produkt-Arten Tabakzigarette, E-Zigarette und Wasserpfeife ist annähernd gleich, und das auf hohem Niveau: Rund 45 Prozent der 17-jährigen Schüler*innen haben in ihrem Leben bereits E-Zigarette und Wasserpfeife und Tabakzigarette konsumiert. E-Zigarette und Wasserpfeife wird von Buben deutlich häufiger konsumiert als von Mädchen.

Zum Rauchen von "Jugendlichen" als gesamte Gruppe kann keine Aussage gemacht werden, da Erhebungen nur unter jenen Jugendlichen stattfinden, die eine Schule besuchen. Es sind daher nur Aussagen über den Konsum von Schüler*innen zulässig. Seit 1998 nimmt der Anteil rauchender Schüler*innen kontinuierlich leicht ab.

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