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Gesundheitsrisiko Nikotin

Macht Nikotin „nur“ süchtig? Oder kann es auch krank machen? Diese Frage stellt sich, weil immer mehr Produkte mit Nikotin, aber ohne Tabak angeboten werden.

Forschungen zeigen: Nikotin ist auch ohne Tabak gefährlich für die Gesundheit. Es ist ein Nervengift. Das Rauchen von Nikotin kann zu Vergiftungserscheinungen von Übelkeit und Schwindel über Kopfschmerzen, Durchfall und Erbrechen führen. Starke Nikotinvergiftungen haben Symptome wie verminderte Herzfrequenz und Atemnot.

Von Vergiftungen bis Krebs: Nikotin gefährdet die Gesundheit

Darüber hinaus bewirkt das Rauchen von Nikotin, dass der Körper ständig entgiften muss. Das führt zu gedämpftem Appetit, schlechterer Durchblutung und Absinken der Hauttemperatur. Es kann auch die Empfindlichkeit für Schmerz erhöhen und die Produktion von Urin hemmen.

Außerdem führt Nikotin zu einer Verengung der Blutgefäße, was den Blutdruck ansteigen lässt und die Gefahr für Thrombosen erhöht.

Beim Herz-Kreislauf-System erhöht der Konsum von nikotinhaltiger E-Zigarette kurzfristig die Herzfrequenz und führt zu höherem Blutdruck, stellt der Tabakatlas Deutschland fest. Konsum während der Schwangerschaft stört die Lungenentwicklung und reduziert Geburtsgewicht und Längenwachstum. Risiken für Schwangerschaftsverlauf und Fetus sind nicht auszuschließen.

Nikotin steht im Verdacht, Krebs auszulösen und Krebs zu fördern. Nikotin verlängert die Lebensdauer von Krebszellen und regt sie zur Wanderung im Körper (Metastasen) an. Versuche mit Tumorzellen weisen auch darauf hin, dass Nikotin die Wirkung von Therapien vermindert. Chemotherapie wirkt demnach schlechter, wenn Nikotin geraucht wird.

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