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Projekt "Spielzeugfrei"

Spielen einmal anders

Die spielzeugfreie Kinderkrippe

Der spielzeugfreie Kindergarten

 

Kinder, die ihre Kreativität ausleben.

Kinder, die eigene Ideen entwickeln und umsetzen.

Kinder, die von innen heraus motiviert und konzentriert spielen.

Kinder, die lösungsorientiert und eigenständig handeln.

Kinder, die ihre Wünsche und Pläne artikulieren
und im sozialen Miteinander ihren Platz finden.

Die Spielzeugfreie Zeit bietet allen Beteiligten die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum ohne vorgefertigte Spielsachen auszukommen.

Da sich Kinder teilweise trotz oder gerade wegen des großen Spiel- und Freizeitangebotes langweilen, geht es darum, wieder Spielraum zu schaffen für Fantasie und Kreativität und damit verbundene Selbstwirksamkeitserfahrungen. Gemäß dem Grundsatz „Weniger ist mehr“ können Kinder in ihrem eigenen Tempo Spielideen entwickeln, erproben aber auch wieder verwerfen. Durch die flexible Raum- und Zeitgestaltung kann das Kind auch selber den Raum und die Dauer bestimmen.

Projektbegleitung von VIVID:

  • Besuchs des Seminars „Spielzeugfreie Kinderkrippe“ bzw. „Spielzeugfreier Kindergarten“ ist Voraussetzung für eine Projektbegleitung
  • Projektberatung in der Einrichtung
  • Durchführung eines Elternvortrags
  • Begleitung während des Projektes, Hospitation
  • Abschließendes Reflexionsgespräch

 

wichtige Fragen Spielzeugfreie Kinderkrippe (PDF)

wichtige Fragen Spielzeugfreier Kindergarten (PDF)

 



Aufgrund der Förderung des Gesundheitsförderungsfonds können zusätzliche Veranstaltungen angeboten werden.

 

Anmeldung und weitere Informationen:
Spielzeugfreie Kinderkrippe:
Doris Lepolt
Fachmitarbeit Kindesalter
T 0316 / 82 33 00 DW 81
E doris.lepolt@vivid.at

Spielzeugfreier Kindergarten:
Barbara Meixner
Fachmitarbeit Kindesalter
T 0316 / 82 33 00 DW 82
E barbara.meixner@vivid.at

 

 

"Spielzeugfrei in der Kinderkrippe": Die ersten erfolgreichen Schritte

Die Nachfrage nach dem Projekt ist groß © iStock PeopleImagesDas Projekt „Spielzeugfrei in der Kinderkrippe“, das im Herbst 2015 von VIVID gestartet wurde, fördert – abgestimmt auf die Entwicklungsbedürfnisse von Kleinkindern – das eigenständige Spiel und das soziale Miteinander. Die Kinder erleben dadurch Selbstwirksamkeit und entwickeln Ausdauer, Kreativität und innere Zufriedenheit, all dies hat eine suchtpräventive Wirkung.

Die Grundlagen des Projektes

Der Gruppenraum wird im Sinne einer vorbereiteten Umgebung dahingehend verändert, dass dieser sowohl Bereiche für vertieftes Spiel ermöglicht, als auch Bewegungsmöglichkeiten (zum Rauf- und Runterklettern, Krabbeln, Balancieren, etc.) bietet. Dies kann ermöglicht werden, indem man je nach Gegebenheiten das vorhandene Mobiliar (Tische, Sessel, Hocker, etc.) reduziert und / oder das Mobiliar als Bewegungselemente und auch zum großräumigen Bauen zur Verfügung stellt.

Offenes Material (Schachteln, Tücher, Becher, Dosen, Ringe, Deckel, etc.) steht den Kindern jederzeit frei zugänglich zur Verfügung. Je nach räumlichen Gegebenheiten ist auch ein jederzeitiger Zugang zum Bewegungsraum und Garten wünschenswert – sofern dies von den vertrauten Gruppenbetreuerinnen / Gruppenbetreuern begleitet werden kann. Die Rolle der Pädagoginnen / Pädagogen / BetreuerInnen verändert sich: Weg von angeleiteten Aktivitäten, hin zu Begleitung im Sinne von aufmerksamer, interessierter Präsenz.

Erfahrungen einer Kinderkrippe mit dem Projekt

Am Montag starteten wir mit großen Schachteln, bunten Knöpfen, vielen Dosen... in den Tag  - und siehe da, die Kinder fühlten sich wohl!

Vereinzelt fragten die Kinder nach dem Spielzeug, doch es fehlte nicht wirklich.

Die gesamte Gruppe wurde ruhiger, es wurde wieder GESPIELT.

Diese Woche haben wir auch einige Möbel aus dem Gruppenraum entfernt, es ist jetzt viel offener und noch entspannter ...

Die Eltern sind sehr interessiert an unserem Projekt, stellen Fragen und zeigen ehrliche Anteilnahme!