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Psychoaktive Substanzen
Einschätzung des Risikos
Die Auseinandersetzung über Wirkungsweise, Folgeschäden und Gefährlichkeit muss sehr differenziert erfolgen. Um das Risikopotenzial von einzelnen psychoaktiven Substanzen einschätzen zu können, sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:
- Lebensgefahr (z. B. durch Überdosierung)
- Gefahr von Organschäden
- Gefahr der Abhängigkeit (Suchtpotenz)
- Gefahr des Eintretens von anderen psychischen Wirkungen(z.B. Freisetzung von Aggressivität, Psychosen etc.).
- Gefahr für "Dritte" (z. B. Alkohol im Straßenverkehr, Rauchen während der Schwangerschaft usw.)
Das tatsächliche Risiko hängt nicht nur davon ab, ob eine psychoaktive Substanz benutzt wird, sondern auch davon, wie dies erfolgt (z.B. gelegentlich, regelmäßig, Menge, Einnahmeart, Stimmung, Umgebung, Funktion).
Die Dosis und die "Qualität" (pharmakologische Beschaffenheit) sind nur zwei Faktoren, die die Wirkung einer Substanz auf den Körper und die Psyche bestimmen. Daneben haben Körpergewicht, Geschlecht, momentane Stimmung, Ort der Einnahme oder die Personen, mit denen man die Substanz konsumiert, Einfluss auf das Empfinden. Diese Einflussfaktoren werden nach Norman Zinberg in drei Gruppen zusammengefasst: Droge, Set und Setting.
Quelle: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur: Suchtprävention in der Schule. Wien 2002.
Substanzinfos
Die Texte zu den einzelnen Substanzen stammen ursprünglich von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V. und wurden von uns adaptiert.
Zusätzlich zu den Substanzinfos, die Sie auf unserer Internetseite finden, verweisen wir Sie in diesem Zusammenhang auch auf die umfangreiche, von der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erstellten Homepage.
www.drugcom.de
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