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Internationale Abkommen

Eine Reihe internationaler Abkommen soll dazu beitragen, die Zahl der Raucher*innen weltweit zu senken.

Zentral ist dabei die Rahmenvereinbarung Framework Convention on Tobacco Control (FCTC). Dies ist der erste Vertrag, der unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verhandelt und verfasst wurde. nach jahrelangen Diskussionen und Abstimmungen trat sie am 27. Februar 2005 in Kraft.

Die FCTC beinhaltet verpflichtende, bewährte Maßnahmen zur Reduktion des Rauchens . Insgesamt ratifizierten 168 Staaten das Abkommen. Auch Österreich unterzeichnete die Rahmenkonventionen im Jahr 2003. Ziel der Konvention ist es, „heutige und künftige Generationen vor den verheerenden gesundheitlichen, gesellschaftlichen, umweltrelevanten und wirtschaftlichen Folgen des Tabakkonsums und des Passivrauchens zu schützen.“

Um dieses Ziel zu erreichen, setzt die FCTC bei Preis und Steuer für Tabakprodukte ebenso an wie bei rauchfreier Umwelt, Produktregulation, Verpackung, Verbot von Werbung, Maßnahmen gegen illegalen Handel und Jugendschutz wie bei Bewusstseinsbildung, Prävention und Entwöhnung.

Auf europäischer Ebene wirkt mit der European Strategy for Tobacco Control (ESTC) eine weitere Rahmenvereinbarung. Zur ESTC verpflichteten sich im Jahr 2002 alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Das Ziel dieser Strategie ist ein rauchfreies Europa.

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