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Rauchen und Gesundheit

Rauchen kann grundsätzlich jedes Organ des Körpers schädigen, weil Tabakrauch über den Blutkreislauf in den gesamten Körper gelangt. Besonders stark betroffen sind die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem. So erkranken rauchende Menschen deutlich häufiger an Lungenkrebs und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder erleiden einen Schlaganfall bzw. Herzinfarkt.

Tabakkonsum ruft Krebserkrankungen hervor, schädigt die Augen, den Verdauungstrakt, die Fruchtbarkeit, die Geschlechtsorgane und das Skelett.

Alle Krankheiten, die das Rauchen auslösen kann, können auch nichtrauchende Menschen bekommen. Wer jedoch raucht, hat im Vergleich zu NichtraucherInnen ein deutlich höheres Erkrankungsrisiko.

Gesundheitliche Folgen (c) Deutsches Krebsdorschungszentrum

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Gesundheitsfolgenabschätzung rauchfreie Gastronomie

Eine Gesundheitsfolgenabschätzung von Grazer Gesundheitswissenschaftlern zeigt, dass rauchfreie Gastronomie in Österreich pro Jahr 32.370 Krankenhaus-Aufnahmen vermeiden könnte. Das doch nicht eingeführte gesetzliche Rauchverbot hätte Krankenhäuser somit deutlich entlasten können. Gesundheitsfolgenabschätzung "Rauchfreie Gastronomie" (PDF)


Zehn Jahre weniger Lebenszeit

Statistisch gesehen stirbt die Hälfte der regelmäßigen RaucherInnen durch die Folgen ihres Tabakkonsums im Schnitt um zehn Jahre früher als lebenslange NichtraucherInnen. Das belegt eine große Studie, die rund 40.000 Sterbedaten von 50 Jahren analysierte und mit dem jeweiligen Rauchstatus verglich. Mit dem Rauchen aufzuhören erhöhte die Lebenserwartung wieder und konnte einen Teil des durch das Rauchen verursachten Risikos wieder reduzieren. Je früher jemand mit dem Rauchen aufhörte, desto eher gab es keine auswirkungen auf die Lebenszeit.