Bibliothek

Neu in unserer Bibliothek

© Verlag: Christophorus-Verlag

Das Farbenmonster: Ein Pop-up-Bilderbuch

 

Suchen Sie auch in unserem Online-Katalog

VIVID spezial

 

 

 

 

© VIVID

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 


 

Druckansicht

Rauchen und Gesundheit

Rauchen kann grundsätzlich jedes Organ des Körpers schädigen, weil Tabakrauch über den Blutkreislauf in den gesamten Körper gelangt. Besonders stark betroffen sind die Atemwege und das Herz-Kreislaufsystem. So erkranken rauchende Menschen deutlich häufiger an Lungenkrebs und chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder erleiden einen Schlaganfall bzw. Herzinfarkt.

Tabakkonsum ruft Krebserkrankungen hervor, schädigt die Augen, den Verdauungstrakt, die Fruchtbarkeit, die Geschlechtsorgane und das Skelett.

Alle Krankheiten, die das Rauchen auslösen kann, können auch nichtrauchende Menschen bekommen. Wer jedoch raucht, hat im Vergleich zu NichtraucherInnen ein deutlich höheres Erkrankungsrisiko.

Gesundheitliche Folgen (c) Deutsches Krebsdorschungszentrum

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Warum kennt jede/r RaucherIn einen 90jährigen Raucher, der sich bester Gesundheit erfreut?
Statistisch gesehen stirbt die Hälfte der regelmäßigen RaucherInnen durch die Folgen ihres Tabakkonsums im Schnitt um zehn Jahre früher als lebenslange NichtraucherInnen. Da es sich bei diesen Angaben jedoch um statistische Wahrscheinlichkeiten und nicht um unabänderliche Tatsachen handelt, rechnen die meisten RaucherInnen nicht damit, irgendwann selbst davon betroffen zu sein. Mit dem Rauchen aufzuhören erhöht die Chance drastisch, sich auch noch im hohen Alter bester Gesundheit zu erfreuen.

Quelle: Doll R, Peto R, Boreham J, Sutherland I (2004), Mortality in relation to smoking: 50 years' observations on male British doctors. BMJ 2004; 328: 1519 (June 2004).