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Wasserpfeife

Wasserpfeifentabak besteht aus einer Mischung aus Tabak, Melasse, Glycerin und Aromastoffen, hier vor allem Fruchtaromen. Diese Zusatzstoffe sollen das Rauchen vor allem für Jugendliche und EinstiegerInnen attraktiver machen. Dabei ist das Rauchen einer Wasserpfeife genauso ungesund wie das Rauchen einer Zigarette. Auch hier atmet man den giftigen Tabakrauch ein.

Während beim Rauchen einer Zigarette der Tabak direkt verbrannt wird, verschwelt er bei der Wasserpfeife bei niedrigen Temperaturen. Dabei entstehen krebserzeugende und schleimhautreizende Stoffe, wie zum Beispiel Acetaldehyd, Acrolein oder Benzol. Darüber hinaus sind auch die dem Wasserpfeifentabak beigefügten Feuchthaltemittel giftig und krebserregend.

Raucht man Wasserpfeife, nimmt man zum Teil sogar mehr Gifte auf als mit filterlosen Zigaretten. Dazu gehören auch Schwermetalle wie Nickel, Chrom, Cobalt und Blei. Da der Körper die Schwermetalle nicht abbauen kann, lagern sie sich in Knochen und Fettgewebe ab, die Giftkonzentration steigt. Das Rauchen von Wasserpfeife birgt ein besonders Suchtrisiko, da man durch das lange Rauchen mehr Nikotin als beim Rauchen einer Zigarette aufnimmt.

Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum: Wasserpfeife – die süße Versuchung. 2008. http://www.dkfz.de/de/tabakkontrolle/download/Publikationen/FzR/FzR_Wasserpfeife.pdf.